Jaja, am 29. April heiratet Prinz William seine Kate Middleton. Das dürften wir alle inzwischen mitbekommen haben. Nun ist dieser Freudentag nicht nur ein mediales Ereignis, sondern natürlich für so manch einen auch eine gute Werbefläche.
Lange wurde zum Beispiel gerätselt, wer für Kate das Hochzeitskleid schneidern würde. Zudem wird alles, das Kate trägt, schnell zum Trend und ist innerhalb kurzer Zeit ausverkauft. Bei solch einer Chance darf eine natürlich nicht fehlen: Victoria Beckham.
Sie gehört nicht nur zu den geladenen Gästen der Hochzeitsfeier, sondern nutzt die Gelegenheit auch um geschickt ihr eigenes Label zu promoten. Zur Hochzeit soll La Beckham Kate nämlich einen ganzen Haufen Klamotten aus ihrer aktuellen Kollektion schenken. Diese kann sie dann in den Flitterwochen tragen, wovon natürlich garantiert das eine oder andere offizielle Foto wie auch Paparazzi-Schüsse durch die Medien geistern werden…
Wieder so ein Trend, den man einfach nicht loswird… In regelmäßigen Abständen begleitet uns der Marine-Look schon seit vielen Jahren. Manchmal hat man das Gefühl, dass er überhaupt nicht weg war. Jedenfalls kann man auch in diesem Jahr wieder getrost seine Ringelshirts und -kleidchen aus dem Schrank kramen und munter zum Einsatz bringen.
Wie ihr inzwischen wahrscheinlich alle wisst , sind die typischen Farben für den Marine-Look Blau, Weiß, Rot und manchmal noch Türkis. Lieblingsstücke von vielen sind hier vor allem Shirts und Blusen im blau-weißen Matrosenlook, also mit den altbekannten Streifen. Seemannsmotive auf Kleidung und Accessoires runden diese Art von Outfits ab.
Beim Marine-Look sollte man darauf achten, dass man ihn nicht zu stark einsetzt. Zu einem auffälligen Matrosen-Ringel-Shirt wählt man am besten eine weiße Hose oder einen weißen Rock. Zum rot-gestreiften Kleidchen trägt man nicht viele Accessoires. Sonst wirkt man sehr schnell überladen.
Also, ihr Landratten, auch 2011 heißt es „Leinen los“ und modischen Kurs setzen!
In diesem Jahr ist der Look der 50er Jahre ein dominierendes Thema in der Mode. Und welche Designerin würde hier besser hineinpassen als die Österreicherin Lena Hoschek? Je mehr sich dieser Trend ankündigt um so mehr liegt bei den Modewochen in Berlin der Fokus auf den Kreationen aus dem Hause Hoschek.
So konnte sie auch auf dieser Fashion Week absolut punkten. Sie hat das Revival des Looks der 40er und 50er Jahre wirklich perfektioniert: Petticoat-Kleider, auf der Hüfte sitzende Bleistifthosen und Hüftröcke.
Blumenmuster und Rüschen waren bei der Schau ein großes Thema. Die Blusen wurden in die Röcke und Hosen gesteckt und die Frisuren saßen feinsäuberlich wie eben in den 50s. Dominante Farben waren Rot, Rost, Braun, Senf und Dunkelgrün. Na, wenn man da nicht gleich anfängt Rock’n'Roll zu tanzen, dann wissen wir auch nicht…
Schon im letzten Winter haben sich einige Fashion Victims Ponchos oder Capes übergeworfen. In diesem Winter hat der Cape-Trend nun voll eingeschlagen. Wie immer machen es Stars wie Victoria Beckham vor und gehen bei kälteren Temperaturen gerne einmal mit solch einem Überwurf aus dem Haus.
Capes sind ziemlich praktisch, denn in Bus oder Bahn kann man sie, wenn es zu warm wird, schnell ausziehen. Um richtig warm eingepackt zu sein, macht bei Capes der Lagenlook Sinn, denn sie wärmen natürlich alleine nicht so wie ein Mantel.
Lange oder kurze Capes sind beide erlaubt. Zu kurzen Capes kann man ruhig unten herum weitere Kleidung wählen, wie weitere Röcke oder die angesagten Marlene-Hosen. Ist das Cape lang, greift man unten zu eng anliegenden Modellen wie Leggings oder Röhrenhosen. Beachtet man dies nicht, gerät man optisch schnell aus der Form. Kleine Frauen lassen jedoch am besten die Finger von Capes, denn die Lagen machen sie noch kleiner.
Wir haben ja absolut nichts gegen schräge und verrückte Stylings, doch momentan schwappt ein Trend aus New York zu uns herüber, den wir irgendwie nicht begreifen können. Auch hier auf den Straßen Berlins sieht man sie in diesen Tagen immer häufiger: Mützen, die aussehen als würde man sich als Tier verkleiden.
Die Fake-Fur-Mützen haben dann auch noch nachgemachte Hasen-, Bären-, Fuchs- oder Katzenohren. Okay, ich persönlich finde es schon peinlich, wenn man seinem Kind einen Teddy-Strampler mit Bärenohren anzieht, aber warum erwachsene Frauen das nun tragen müssen ist mir noch schleierhafter.
Auf einer Party mag das ja vielleicht witzig sein, aber im Alltag wirkt es irgendwie immer wie ein verzweifeltern Versuch aufzufallen oder als hätte man sich auf dem letzten Karnevals-Umzug verlaufen. Vor allem, wenn die lieben Damen augenscheinlich zwanghaft jedem neuen Style hinterherlaufen, wirken die Tiermützen lächerlich.
Also Mädels, Trends sind interessant und schön, aber doch nicht bitte allem so kopflos hinterherlaufen. Ja, ihr seid süß… Putt, putt, putt, putt… Ach ja, falls ihr die Mützen noch nicht gesehen habt, hier ein trauriger Beweis. Oder was meint ihr?