Zu Beginn dieses Jahres zog Natalie Portman in dem Film „Black Swan“ das Kinopublikum in ihren Bann und auch die Modewelt konnte dem „Charme“ und dem Stil des Films nicht widerstehen. Immer mal wieder konnte man es in der Geschichte der Mode beobachten, dass das Ballett einen großen Einfluss auf die Designer ausübte.
So wird das eine oder andere Fashion-Victim wohl auch nicht groß verwundert sein, dass der Hype um die Mode aus Black Swan uns auch in diesem Sommer noch begleitet. In vielen Kollektionen geht nichts ohne Tüll, Plissées oder sogar Tutus.
Dabei zeigen sich die Kreationen leicht und verspielt und so manch eine Trägerin wird sich darin wie eine große Tänzerin fühlen. Ein guter Kontrast zu den eher derben Trends wie beispielsweise der Rock-Chic.
Als Yves Saint Laurent vor ein paar Jahren starb, hinterließ er ein großes Loch in der Modewelt. Nun kann man mit einem ganz besonderen Film einen kleinen intimen Blick in das Leben des genialen Modeschöpfers erhaschen.
„L’Amour Fou“ nennt sich dieser Film, der vor allem die Beziehung von Yves Saint Laurent und seinem Partner Pierre Bergé beschreibt. Das Kamera-Team durfte dafür Bergé an private Orte des Paares begleiten.
Im Jahr 1958 stellte ihr gemeinsamer Freund Christian Dior die beiden sich gegenseitig vor. Der Beginn einer Liebe, die rund 50 Jahre dauern sollte und zudem die Karriere von Yves Saint Laurent in ungeahnte Bahnen lenken sollte.
Bergé war nämlich der Mann, der hinter den Kulissen unermüdlich am Erfolg des Modeschöpfers arbeitete. Ohne ihn wäre YSL wohl nie der geworden, der er in unseren Augen war, privat und beruflich. Ein wirklich beeindruckender Film, der bereits im letzten Jahr in Frankreich lief und nun auch seinen Weg zu uns und in andere Länder Europas schafft.
Über 1.700 Läden der spanischen Modekette Zara gibt es mittlerweile. Auf der ganzen Welt sind die Spanier mit ihrer Mode vertreten. Nein, Moment, bisher noch nicht auf der ganzen Welt. So machte man komischerweise bis jetzt einen Bogen um den australischen Markt, doch dies hat sich seit vergangener Woche zum Glück geändert.
Vergangenen Dienstag öffneten sich die Pforten zur ersten Filiale von Zara down under. Dabei ging man gleich in die Vollen und so ist der Laden rund 1.400 Quadratmeter groß. Auf drei Etagen können Kunden nun auch in der australischen Metropole Sydney die Kollektionen von Zara für Damen, Herren und Kinder shoppen.
Und weil das Ganze so schön war bzw. ist, wird man in nur wenigen Wochen gleich zum zweiten Mal zuschlagen und einen weiteren Flagshipstore, dieses Mal in Melbourne, eröffnen. Nun ist Zara bald wirklich auf der ganzen Welt vertreten.
Die meisten von euch wollen aktuell wahrscheinlich genauso wenig wie wir an die kalte Jahreszeit denken und sich lieber mit luftiger Frühjahrsmode eindecken. Trotzdem kann es ja nicht schaden, schon mal einen Blick auf die Mode im kommenden Herbst und Winter zu werfen, denn so manch ein Trend aus dem Sommer bleibt uns auch in diesem Jahr in wärmerer Form im Winter erhalten. Wir haben daher für euch mal die Trend-Highlights der vergangenen Fashion-Weeks zusammengefasst.
Wie immer wird der Winter farblich eher dunkler. Schwarz ist ein großes Thema und dazu weiße Kontraste. Ansonsten bleibt uns der Mix aus Grau und Beige erhalten. Für Farbkleckse sorgen Farben, die wir auch schon aus dem Sommer kennen, nämlich Orange und Blau.
In Sachen Looks finden wir zum einen den Hippie-Style. Dieser bildet einen Kontrast zur minimalistischen Mode, die viele Designer für die Saison Herbst/Winter 2011/2012 für sich entdeckt haben.
Bei den Materialien bleibt der Transparenz-Look, ebenso wie Pelz und Strick. Tweed ist zusätzlich im Kommen. Das absolut größte Trendthema des kommenden Winters wird jedoch Leder sein. Dabei ist es egal, ob als Hose, Kleid oder Jacke, Hauptsache man setzt auf Leder oder Lederimitat. Dabei darf man auch ruhig mal in die Farbkiste greifen.
Wir alle sehen, dass Models immer jünger werden und dass auch gerne Kinder Mode auf Laufstegen oder im Katalog präsentieren. Die Konzerne haben eindeutig Kinder und deren Mütter als neue Zielgruppe in Sachen Mode entdeckt und so müssen auch schon die Allerkleinsten am besten trendy gekleidet sein.
In diesem Zusammenhang werden vor allem die Outfits der jüngeren Mädchen immer früher freizügiger. In den USA steht gerade das Modelabel Abercrombie & Fitch im Zentrum eines Skandals. Grund dafür ist ein Bikini aus der Kids-Linie, dessen Oberteil gepolstert ist und ausdrücklich als Push-Up gekennzeichnet ist.
Die Kinderlinie von Abercrombie & Fitch richtet sich an Kinder und Teenies im Alter von 7 bis 14 Jahren. Besorgte Eltern schlagen nun Alarm, denn besonders bei den jüngeren Mädchen sind Push-Up-BHs natürlich mehr als fehl am Platz, wobei man sich natürlich schon vorstellen kann, dass Mädels im Alter von 13 oder 14 Jahren darauf setzen… Also, top oder flop?