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Es ist schon faszinierend, wie sich auch auf unseren Köpfen immer wieder die Haarfarben je nach Trend verändern. Vor kurzem gab es eine kleine Braunphase, in der viele Promi-Damen und damit auch die „normalen“ Fashionistas ihre Haare in einem natürlich Braun erstrahlen ließen.
Diese Phase scheint nun endgültig vorbei zu sein, denn auf den Köpfen beginnt es wieder knalliger zu leuchten. So entscheiden sich immer mehr Stars wieder für die blonde Mähne. Gut, das Gold auf dem Kopf war ja nicht wirklich weg, aber ein Übermaß an blonden Haaren ist trotzdem zu bewundern.
Blond kommt bei den meisten Männern natürlich am besten an, was damit auch das Selbstbewusstsein der meisten Frauen steigen lässt. Wer es nicht ganz so hell mag, der kann auf den zweiten Haar-Trend setzen. Sängerinnen wie Cheryl Cole oder Rihanna machen es vor: Rot ist absolut in auf den berühmten Köpfen, ob man nun einen dezenteren Pflaumen-Ton wählt, knalliges Rot wie Rihanna oder eben den eher natürlichen roten Look zum Porzellan-Teint wählt.
Wichtig bei solch einer krassen Typveränderung ist eine professionelle Beratung. Zudem sollte man vorher zum Beispiel mit einer Perücke gucken, ob einem die Farbe auch steht und man sich mit ihr wohl fühlt. Wer von dunkel zu blond wechselt, kann die Veränderung auch nicht gleich radikal, sondern Stück für Stück durchführen.
In Zeiten, in denen die meisten Frauen auch nur das kleinste graue Haar an ihrem Kopf überfärben und das Thema Alter sowieso am liebsten ausgeklammert wird, schocken hier und da mal ein paar Stars wie Kate Moss oder Kelly Osbourne mit bewusst gesetzten grauen Strähnen. Topmodel Kristen McMenamy geht da wieder einmal ihren ganz eigenen Weg und liebt ihre natürlich grauen Haare.
In den 1990ern gehörte Kristen McMenamy zu den absoluten Größen des Modelbiz. Nur wenige große Labels, für die sie nicht gearbeitet hat. Nur wenige große Fotografen, vor deren Linse sie nicht stand. Einen von ihnen hat sie dann auch geheiratet: Miles Aldridge, Vater von Victoria’s Secret Engel Lily Aldridge.
Nun ist Kristen jedoch 45 und beschloss vor sechs Jahren aufzuhören sich die Haare zu färben. Daher trägt sie heute auf ihrem Kopf eine lange graue Mähne und das mit Stolz: „Du kannst älter sein, aber trotzdem noch ‘Rock ‘n’ Roll‘. Ich finde das graue Haar auf Fotos schön. Man muss sich immer weiterentwickeln.“
Naja, schräge Haarlooks sind wir von Frau McMenamy ja schon gewöhnt. Zu ihrer Hochzeit rasierte sie sich zum Beispiel die Augenbrauen ab oder ihren Kopf kahl. Wir ziehen vor so viel Mut den Hut!
Am Anfang waren die Motive des Labels Ed Hardy ja noch ganz nett anzusehen. 2002 gründete der ehemalige Tattoo-Künstler Don Ed Hardy die Marke und nachdem Christian Audigier das Ganze 2004 lizensierte begann ein kometenhafter Aufstieg: Alle Stars rissen sich um die Shirts, Caps und Co. und damit auch alle „Normalsterblichen“.
Doch seit einiger Zeit übertreibt Ed Hardy gewaltig. Man hat immer mehr das Gefühl, dass es bloß noch um den reinen Kommerz und Umsatz geht und die Mode an sich zweitrangig ist. So mag dies bei etlichen Labels sein, doch Ed Hardy übertreibt noch maßloser.
So gibt es Ed Hardy Kaffeetassen, Schlüsselanhänger, Schulordner und und und… Der neueste Coup in dieser Reihe: Ed Hardy Hairstyling-Produkte. Zusammen mit IGP Beauty wurde ein Fön und ein Glätteisen mit Ed Hardy Motiven bedruckt, so dass man sich nun auch die Haare mit Ed Hardy machen kann.
Der Name hat natürlich seinen Preis und man zahlt für ein Gerät 130 Dollar, beide zusammen im Package sind ein wenig günstiger, liegen aber immer noch bei über 200 Dollar…