Ach ja, was hätte Alexander McQueen uns noch mit ausgefallenen neuen Kreationen überraschen können… Zu schade, dass wir dies nicht mehr erleben werden. Er ist wohl einer der Modemacher, den man noch in Jahren vermissen wird.
Doch solch kreative Köpfe leben ja bekanntlich ewig und so können wir uns auch noch, wenigstens für eine Weile, nach seinem tragischen Tod an spannenden Kreationen erfreuen. Wie zum Beispiel diese Clutch.
In das kleine Täschchen passt genau das notwendigste zum Weggehen hinein. Gleichzeitig ist sie ein absoluter Hingucker und sieht fast wie ein kleiner Edelstein aus. Die sogenannte Atlantis Clutch ist aus Plexiglas und wirkt dadurch extrem futuristisch und edel.
Perfekt für einen stylishen Cocktailabend! Hoffentlich finden sich noch etliche solcher Teile in Alexander McQueens Nachlass!
In diesem Jahr wurden die Elle Style Awards in London eindeutig von zwei Hauptthemen beherrscht: Einmal natürlich immer noch der Tod von Alexander McQueen, deren Kleider von den meisten Promis aufgetragen wurden.
Und natürlich Kristen Steward, denn kurz zuvor hatte Robert Pattinson bei den BAFTAs nach langem Hin und Her zugegeben, dass die beiden ein Paar sind. Na endlich!
Zudem wurde die 19-Jährige mit dem „Woman of the Year Award“ ausgezeichnet.
Da waren die anderen Preisträger schon fast in den Hintergrund gerückt:
Naomi Campbell bekam eine Ehrenauszeichnung für ihre herausragende Karriere, Kylie Minogue überreichte ihrer schwangeren Schwester Dannii den „Best TV Star Award“ und die Olsen-Zwillinge wurden als Elle Style Icons geehrt.
Bester Internationaler Designer ist Christopher Bailey, Carey Mulligan die beste Schauspielerin und Colin Firth der beste Schauspieler.
Gerade haben wir bei den Kollegen von Fashion-Insider die traurige Meldung gelesen: Modeschöpfer Alexander McQueen ist tot! Allem Anschein nach beging der 40-Jährige Selbstmord.
Alexander McQueen gilt als einer der wichtigsten Designer unserer Zeit. Immer wieder geriet er in die Schlagzeilen mit seinen provokanten Kollektionen und Aussagen. So ließ er seine Models schon mal als Vergewaltigungsopfer geschminkt oder blutüberströmt über den Catwalk huschen. In Interview liebte er es die Journalisten zu provozieren und betonte gerne wie “scheißegal” ihm Mode wäre. Sich selbst titulierte er als “dicke, fette Schwuchtel”.
Doch gerade diese Haltung machte McQueen nur noch interessanter. Seine Kollektionen waren gewagt und doch zum Teil gut tragbar. So arbeitete da Enfant Terrible der Modewelt für große Labels wie Givenchy, Puma oder Gucci und wurde bereits in jungen Jahren als der legitime Nachfolger von John Galliano gehandelt.
Warum genau Alexander McQueen Selbstmord beging, werden wir wohl nie erfahren. Gute Bekannte von ihm meinen jedoch, dass der den Tod seiner Mutter Anfang des Monats und den Selbstmord seiner größten Förderin, Mode-Ikone Isabella Blow, vor drei Jahren nie verkraftet hat.
Wir sind auf jeden Fall tief bestürzt und werden Alexander McQueen und seine Kollektionen vermissen! In rund einer Woche beginnt die Fashion Week in London, wo er traditionell seine neuen Kreationen präsentierte…