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Shapewear – mit Tricks zur Traumfigur

cc by flickr / See-ming Lee SML

Heidi Klum hat ihn, Beyoncé Knowles auch und Julia Roberts sowieso. Den vermeintlichen Superbody, gestählt und durchtrainiert und selbstverständlich ohne Bäuchlein und Hüftpölsterchen. Doch unter den glitzernden, glamourösen Designerroben, in denen sie elfengleich über den roten Teppich schweben, tragen die Hollywoodstars ein kleines Geheimnis: Shapewear, auf Deutsch figurformende Unterwäsche. Seitdem die Stars diese Wäscheform für sich entdeckt haben, erfreut sie sich auch bei der breiten Masse der Bevölkerung großer Beliebtheit.

Dabei gab es figurformende Unterwäsche schon immer. Doch schon die Bezeichnung „Bauch weg-Hose“ wirkte abschreckend und das Design der Modelle, das an Liebestöter erinnerte, machte die Sache nicht besser. Heute dagegen trägt Shapewear so wohlklingende Namen wie „Pure Shape Bodydress“ oder „Slim Cognito Shape-Suit“. Statt die weiblichen Reize und Rundungen verschämt zu verstecken, werden sie mit der passenden Shapewear optimiert und in Szene gesetzt. Das Ergebnis: eine sexy Sanduhrsilhouette. Die Produktvielfalt reicht vom eng anliegenden, formenden Unterkleid über das klassische Taillen-Panty, das den Bauch flacher erscheinen lässt und die Taille betont, bis hin zum Miedergürtel. Die Urmutter aller Shapewear-Formen, der Push-up-BH darf selbstverständlich auch nicht fehlen. Nie war es einfacher eine BH-Größe dazuzumogeln oder die Brüste anzuheben, um das Dekolleté noch anziehender aussehen zu lassen. Selbst die Feinstrumpfhose von heute kann mehr als nur stützen. Ein formender Höschenteil modelliert Hüfte und Po, während er den Bauch flacher wirken lässt. Eine Übersicht zum Thema Shapewear liefern das Internet oder Frauenzeitschriften.

Das Geheimnis der Shapewear liegt in den speziellen Stoffen, die sich wie eine zweite Haut anschmiegen, aber dennoch stark genug sind, die Problemzonen zu modellieren. Höschen, Unterkleider und BHs sind nahtlos verarbeitet und zeichnen sich selbst unter engen Oberteilen, Kleidern und Röcken nicht ab. Eingearbeitete Silikonbänder garantieren dafür, dass nichts verrutscht.
Mit Shapewear unter dem Bleistiftrock oder dem figurbetonten Kleid steht einem glamourösen Auftritt nichts im Wege.

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